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BeitragVerfasst: Freitag 7. Juli 2017, 06:01 
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Moin ,
du weißt ja wo meine Halle ist . Nachmittags bin ich fast immer dort . Danke für dein Angebot - wir sehen uns !

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 21:34 
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So - nach einer Woche Zwangspause habe ich letzte Woche und heute wieder etwas am Motor machen können . Die Schleimbeule ist zwar zurück gegangen , aber immer noch da . Mist . Tut zwar nicht weh , aber stört beim aufstützen usw .
Den "neuen" Motor mal zuende gereinigt und von seiner schwarzen ölpampe im Inneren weitgehend befreit . Werde den ersten Probelauf dann mit einer 50/50 Mischung aus Öl und Petroleum stazten . Nur etwas warm werden lassen und gleich wieder Öl wechseln .
Heute dann den alten kaputten originalen Motor im Karmann begonnen zu zerlegen . Anbauteile ab , Bleche und Wärmetauscher .
So einen Schaden habe ich auch noch nie gesehen . Das kleine Loch oben im Block vom Pleul ist pillepalle , ich kann von oben bis zum Hallenboden durch den Zylinder gucken !!!
Bild
Vom Kolben nur noch 3-4 Trümmerstücke gefunden , den Ventilteller und einige Teile des Zylinders in verschiedener Körnung .
Bild
Und den Kolbenbolzen - so gut wie unversehrt lag er unter dem Ölkühler . Der ist auch leicht lädiert an der Unterseite .
Bild
Die Wucht hat auch ein Stößelstangenschutzrohr zerknittert ( und die Stange dain auch) .
Man man man - daß ich mit 3 Zylindern noch so weit gekommen bin um die Autobahn halbwegs gefahrlos zu verlassen ( nachdem sofort klar war , daß der Motor eh nicht zu retten ist ) . Das waren sicher noch 2-3 Kilometer .
Bild
Aktueller Stand Ersatzmotor .

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 22:03 
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Motorhintenhaber
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Na das hat sich mal so richtig gelohnt.
Dagegen ist ne geplatzte Ventilführung (ist mir passiert) ja Kindergeburtstag.


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BeitragVerfasst: Montag 31. Juli 2017, 21:49 
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So . Motor ausgebaut und zerlegt .
Bild
Da ist fast alles sooo heftig kaputt ...
Bild
Dann beim sauber machen der Getriebeglocke in dem Anlassereckchen ein abgebrochenes Metallstück gefunden . Nanu ? Woher stammt das ? Nach einem Moment suche stand fest , daß ich auch die Druckplatte nicht wiederverwenden wollte :
Bild
So sieht der Ersatzmotor jetzt aus , fertig zum einbauen :
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BeitragVerfasst: Montag 31. Juli 2017, 23:00 
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Schlaumeier
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heftig was so alles kaputt gehen kann :shock:

Gruss Jürgen

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 08:50 
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Samstagsschrauber

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Beiträge: 74
Hallo Jürgen ,

hast Du bei dem "neuen" Ersatzmotor hast die Zylinderköpfe runtergehabt und neu abgedichtet?
bei dem Motor von unserer Limousine (86tkm original) waren einige Kopfschrauben ziemlich lose,
als wir das gemacht haben.
Das mit den sich lösenden Zylinderkopfschrauben machen die 1600er recht gern.

Gruß Dagmar

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 11:22 
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Volkswagenkenner
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Lieber Jürgen,

herzlichen Glückwunsch so dem kapitalen Motorschaden! Sowas sieht man selten! Vielleicht ein schönes Titelbild für die Clubzeitung? Wir reden in Hamburg mal drüber ;-)

:albino: :albino: :albino:

Viele Grüße, gute Besserung für Deinen Schleimbeutel, und ich freu mich sehr, Martina und Dich in HH zu sehen!!!!!

LG,

Thorsten

(derniewiedervielouzotrinktundvielknoblauchisst)

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 11:27 
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Nein , die Köpfe waren auch nicht `runter . Mit Endoskop die Brennräume inspiziert . Aber natürlich habe ich die Kopfschrauben / Stehbolzen / Muttern alle nach "Vorschrift" nachgezogen mit dem Drehmomentschlüssel . Die Meisten waren sehr fest , 2 waren ganz bischen lockerer . Und natürlich habe ich auch alle Gehäuseschrauben nachgezogen . Übrigens war der Motor ziemlich trocken rundum .
Ich habe ja den defekten Motor gestern zerlegt und auch festgestellt , daß die meisten Muttern sehr fest auf den Stehbolzen waren . Lediglich im Schadenbereich war eine Mutter etwas lockerer . Und 2 Stehbolzen gingen komplett aus dem Block . Habe ich ja vor 30 Jahren selber zusammen geschraubt . Jetzt lief er genau 6 Jahre damit .
Und : Von den Trümmerteilen sind ein paar kleine Stücke über den Ansaugweg auch in den Zylinder daneben ( #4) gelangt und haben dort auch zu Schäden am Kolbenboden geführt . Die Zylinderbuchse ist aber ( als Einzige) wohl noch brauchbar . Die Buche gegenüber der #3 , die #1 , hat ein angebrochenes Hemd , also Schrott .
Und nun kommts : Der Zylinder #2 , das ist derjenige , der beim vorher schlecht laufenden Motor die kaputte Zündkerze hatte , hat auch solche Schäden am Kolbenboden . Die müssen aber älter sein ! Dort ist eine Schmerle am Kolbenrand so gelegen , daß sie ein bischen den Sitz des ersten Kolbenringes zusammengedrückt hat . Dadurch konnte der sich nicht mehr frei bewegen und das führte zu Schleifspuren in der Kolbenlaufbahn in der Zylinderbuchse . Dadurch hat er wohl auch gebläut . Trotzdem lief er damit ja noch gut . Der Fremdkörper hat wohl nach seinem kurzen Gastspiel den Brennraum via Abgaskanal und Auspuff wieder verlassen . Die Buchse und der Kolben jedenfalls sind auch in Dutt .
Das Pleul ist übrigens nicht nur krumm und hat einmal den Weg nach oben durch das Gehäuse nach draußen gesucht , sondern ist auch angerissen . Es hat ja einen Kanal in den Block gehämmert bis in den Sitz des Stößelstangenschutzrohrsitzgumis . Die Zündkerze läßt sich nicht mehr vom Kopf trennen . Ich werde den Block weiter zerlegen und Stehbolzen , Ölpumpe , usw retten . Die Trümmer kommen in mein Gruselkabinett .....

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 12:57 
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Naja, du bist ja auch noch ein ganzes Stück damit gefahren, so dass sich sicherlich zusätzliche Schäden dadurch ergeben haben. Ich schätze mal, wenn du sofort den Motor ausgemacht hättest, wäre einiges wohl nicht so kaputt, oder?
Der "neue" Motor sieht aber schon mal sehr gut aus! Hast du ihn schon laufen lassen?
Gruß,
Carsten

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 13:24 
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Motorhintenhaber

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Jo, sieht ja wirklich nett aus. So ein Chaos hatte ich noch nie und werde das auch hoffentlich nie haben.

Ich denke auch, dass die 2 bis 3 Kilometer da noch so einiges zerstört haben. Gut, dass Du Ersatz hattest.

Frank

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 13:28 
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Ja , natürlich wird ein Großteil des Schadens auf das Weiterfahren zurückzuführen sein . Aber lieber ein ganz kaputter Motor als nur ein kapitaler Motorschaden und dafür gefahrlos runter von der Bahn . Ich hasse Autobahnen sowieso ......

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 21:02 
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Motorhintenhaber

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Kann ich verstehen.

Frank

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BeitragVerfasst: Dienstag 1. August 2017, 23:08 
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Morgen kommt mein Kumpel Helge zur Halle damit wir den Ersatzmotor vom Arbeitsbock heben und in den Karmann einsetzen können .
Dann alles anschließen und ...mal sehen ....
Btw : Eigentlich sollten doch die Dichtlippen des Simmerringes an der Getriebeausgangswelle anliegen , oder ? Wenn ich die von VW laut ET-Katalog einzig vorgesehene Dichtung einbaue dann ist da Spiel . Ich finde : Zu viel Spiel . Haben die Wellen unterschiedliche Durchmesser an der Stelle ? Mir erscheint das sehr seltsam ....Es ist die VW # 111 307 113 C . Auch von der örtlichen VW-Bude ( Baltic-Käfer) kam die Aussage , daß es für alle Getriebe nur diese eine Dichtung gibt ( was schon so nicht stimmt , denn ab Fg# 311 2000 001 wird die Dichtung 113 311 113 A eingebaut ) . Auch seine gelieferten Repro-Teile haben fast genau soviel Spiel ...
Weiß jemand mehr ?
Ich werde morgen mal an Doppelgelenk-Getrieben nachmessen ....

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. August 2017, 23:09 
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So . Noch den Getriebe - Simmering getauscht . Gegen eine Version ohne Rand , die sich etwas weiter in den Sitz treiben ließ . Die Welle wird von der Motorseite her langsam dicker bis zum Dichtring . An der Dichtstelle sind alle Getriebewellen 22mm dick .ABER : Die Welle in meinem (Original-) Pendelachsgetriebe sieht etwas anders aus : Die dickste Stelle liegt weiter hinein ins Getriebe . Deshalb haben wir nun eine Dichtung ohne Anschlagrand verbaut . Ergebniss : Die Welle wackelt deutlich weniger und "schwerer" .
Dann den Motor vom Bock gehoben , zum Wagen gebracht und eingesetzt . Klappte mal wieder auf Anhieb . Alle Anschlüsse angebaut , 2 Liter Öl und einen guten halben Liter Petroleum eingefüllt . 6-Volt Start : Erst ein bischen nüddeln ohne Zündung , nann alle Kabel ran und los . Dauerte ein paar müde Umdrehungen , kurz noch ein Problem mit dem Gaspedal : Die "Bahn" auf der Rückseite kam genau mit dem Ende auf der Mitte der Rolle zum stehen und es ging nichts mehr . Nach einigem hin und her dann mein Blick ins Untergeschoss : Die Bowdenzughülle , welche den Gaszug führt und schützt im Bereich der Hinterachse , war aus dem Führungsröhrchen an der Bodenplatte herausgerutscht . Dies wieder eingefädelt und alles war chico . Dann ein zweiter Versuch und der Wagen sprang sofort an !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Bischen die Drehzahl herunter gedreht und den Motor laufen lassen bis er richtig warm war . Dann Öl abgelassen und Deckel auf . War (erwartungsgemäß) auch bischen Dreck im völlig schwarzen Öl .
Alles auf 0 , Batterie ans Ladegerät gehängt , Morgen noch wieder Öl einfüllen , Pedalerie in Ordnung bringen . Faltenbalg und Endrohr anbringen , Zündzeitpunkt korrigieren , Luftfilterhalter justieren und festziehen , Anhängerkupplung wieder anschrauben und elektrisch anschließen . Vergaser synchronisieren . Mal sehen , ob ich zu einer Probefahrt komme ....
Bild
Wer hätte das gedacht bei einem Motor , der selbst bei mir bestimmt schon 20-25 Jahre im Regal herumgegammelt hat . Und wer weiß wie lange vorher woanders ......

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. August 2017, 23:19 
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Motorhintenhaber
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Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 09:58
Beiträge: 858
Wohnort: Goslar
Na dann - herzlichen Glückwunsch, Jürgen! Um dieses Gefühl beim Anspringen des neu aufgebauten Motors beneide ich Dich ein bisschen - das muss schon geil gewesen sein.

Jedenfalls wünsche ich Dir mit dem verpflanzten Herzen gute Fahrt - möge es langlebig sein und Dir viele Kilometer Freude machen!

Beste Grüße - Gerd

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